01.11.2017 13:51

Supervision - alles super?!?

Der Begriff Supervision, so wie wir ihn heute kennen, entstand Ende des 19. Jahrhunderts und ist eng verknüpft mit der Entwicklung von zwei Berufsgruppen, die schwerpunktmäßig von Beziehungsarbeit und einer direkten personenbezogenen kommunikativen Dienstleistung geprägt sind – Sozialarbeiter und Psychotherapeuten (Belardi, 2002). 

Heute wird der Begriff in verschiedenen Kontexten verwendet. Denn die Bereitschaft, das eigene Handeln immer wieder kritisch zu überprüfen, gehört mittlerweile zum Anspruch von vielen Berufsgruppen. Die längste Tradition hat die Fallsupervision. Hierbei stellt Supervision eine Möglichkeit dar, die eigene Arbeit im Kollegenkreis zu reflektieren. In der Fallsupervision richtet sich der Blick dabei häufig auf den Umgang mit den Klienten (z.B. Kinder, Kunden, Eltern, Patienten etc.).

Auch im Zusammenhang mit Organisationen und Teams ist Supervision eine bewährte Beratungsform. Im Unterschied zur Fallsupervision dient die Teamsupervision der Lösung bzw. Beantwortung von Problemen oder Fragestellungen, die unabhängig von Klienten sind. 

Das Ziel der Teamsupervision ist dabei eine Verbesserung der Zusammenarbeit und die professionelle Umsetzung des Arbeitsauftrags eines Teams. Die Teamsupervision bietet Arbeitsgruppen einen offenen kommunikativen Rahmen und ermöglicht, die Qualität der Arbeit zu sichern und zu verbessern. 

Im Fokus stehen in der Teamsupervision Themen der Zusammenarbeit und die Umsetzung des jeweiligen Arbeitsauftrags, wie zum Beispiel:

     
  • Teamentwicklung
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  • Umgang mit und Klärung von Konflikten
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  • Verbesserung der Kooperation und Kommunikation
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  • Beziehungsdynamik innerhalb des Teams
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  • Ziele, Regeln, Rollen- und Aufgabenverteilung
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  • Bearbeitung von Arbeitsstörungen
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  • Verbesserung der Kooperation und Kommunikation
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  • Erkennen und Vermeiden zukünftiger Probleme

Außerdem bietet die Supervision Hilfe in Belastungssituationen. Wichtig ist zudem der Transfer der erarbeiteten Lösungsansätze und Ideen in den Berufsalltag. 

Möchten auch Sie Ihr berufliches Handeln reflektieren oder wünschen Sie sich Begleitung bei Veränderungsprozessen? Dann freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme.

Gerne stehe ich Ihnen für die Besprechung weiterer Details telefonisch oder  bei einem persönlichen Kennenlernen zur Verfügung.

 

Weiterführende Literatur zum Thema: 

 

Belardi, Nando (2002). Supervision. Grundlagen, Techniken, Perspektiven. C.H. Beck Verlag


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